Lab-grown Diamonds: Sind synthetische Diamanten echte Diamanten?

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Quick answer: Lab-grown Diamonds: Sind sie echte Diamanten? Chemie, Preis & wann sich welche Option lohnt – Ratgeber von Corélune.

Lab-grown Diamonds: Echt oder nicht? Die ehrliche Antwort

Lab-grown Diamonds – also im Labor hergestellte Diamanten – sind 2026 ein Marktanteil von über 40 % bei Verlobungsringen erreicht. Doch sind sie „echte" Diamanten? Und wie unterscheiden sie sich von natürlichen?

Was sind Lab-grown Diamonds chemisch?

Labordiamanten sind chemisch, physikalisch und optisch identisch mit natürlichen Diamanten. Beide bestehen aus reinem Kohlenstoff in der Diamant-Kristallstruktur. Selbst mit professionellen Instrumenten sind sie nur durch spezialisierte Geräte unterscheidbar (Floureszenz-Spektroskopie).

Wie werden sie hergestellt?

  • CVD (Chemical Vapor Deposition): Kohlenstoffgas wird auf einem Kristall abgeschieden – Schicht für Schicht wächst der Diamant
  • HPHT (High Pressure High Temperature): Natürlichen Bildungsbedingungen nachgeahmt – Druck und Hitze formen einen Diamanten aus einem Keimkristall

Preisvergleich

  • Natürlicher Diamant (1 Karat, G/VS1): ca. 5.000–8.000 €
  • Lab-grown Diamant (1 Karat, G/VS1): ca. 800–1.500 €

Labordiamanten kosten 70–85 % weniger – für dasselbe optische und physikalische Ergebnis.

Wann natürlicher Diamant, wann Lab-grown?

  • Natürlicher Diamant: Für Tradition, Investitionsgedanken, Erbstücke, Statussymbol
  • Lab-grown: Für größeren Stein auf gleichem Budget, ethische Überzeugungen, Nachhaltigkeit

Zertifikat ist Pflicht

Beide – natürliche und Lab-grown Diamanten – sollten mit GIA, IGI oder HRD-Zertifikat verkauft werden. Das Zertifikat gibt eindeutig an: „Natural" oder „Laboratory-Grown".

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